Vortragsblock 29

Synergien bei Zertifikaten für den Leitungsbau

Freitag, 15.02.2019, 11.30–13.00 Uhr, Raum E 22

Grundlagen GW 301/302 / GW 381 – Fachthemen/ Überschneidungsbereiche

Dipl.-Ing. Helge Fuchs, rbv GmbH, Köln

Was fordern die Regelwerke im Rahmen der Zertifizierung? Geltungsbereich, Antragsstellung, Verlängerung, Änderungen, Vorort-Prüfung, Dokumentation und Organisation, Betriebliches Management System – BMS, Betriebshof und Baustelle Welche Synergieeffekte ergeben sich aus der Zusammenlegung von Audits?

FW 601 … mit Blick auf Überschneidung GW Zertifizierungen

Dipl.-Wirtschaftsingenieur Lukas Romanowski, Rohrleitungsbauverband e.V., Köln

Die Arbeitsblätter DVGW GW 301 und AGFW FW 601 enthalten die grundlegenden Anforderungen, die von Leitungsbauunternehmen zu erfüllen sind. Eine kombinierte Überprüfung der beiden Verfahren ermöglicht den Unternehmen, an nur einem Termin geprüft zu werden, fachliche bzw. finanzielle Synergien für sich optimal zu nutzen und die Laufzeiten der einzelnen Zertifikate von fünf Jahren übereinander zu legen.

Zertifizierung im Leitungsbau in der Praxis

Dipl.-Ing. (FH) Verena Schrader, M.Sc., DVGW Cert GmbH, Bonn

Die etablierten Zertifizierungsverfahren im Leitungs(tief)bau haben sich in den vergangenen Jahren einander angenähert. Begünstigt wird diese Annäherung durch bereits erfolgte und sich z. T. noch bzw. wieder in der Umsetzung befindliche Regelwerksänderungen wie z.B. die Überarbeitung der DVGW-Arbeitsblätter GW 301 und GW 302. In der Zertifizierungspraxis setzt man bereits heute im Sinne der Gleichschaltung der verschiedenen Zertifizierungsverfahren die an die Unternehmen gestellten Anforderungen in sogenannten Kombiaudits um. Synergieeffekte sind in so gut wie allen Prüfteilen der einzelnen Leitungs(tief)bauverfahren möglich.

Moderator: Dipl.-Ing. (FH) EWE Christoph Kreutz,
brbv Berufsförderungswerk des Rohrleitungsbauverbandes GmbH, Köln