Vortragsblock 23

Das neue Bauvertragsrecht

Freitag, 15.02.2019, 9.00–10.30 Uhr, Raum I 13

Für den Rohrleitungsbau relevante Neuerungen des BGB – eine Übersicht

Prof. Dr. jur. Peter Fischer, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Studienort Oldenburg

Durch Einführung des Bauvertragsrechtes im BGB ist nun erstmals auch für den Rohrleitungsbau eine rechtliche Grundlage geschaffen worden. Im Vordergrund steht das Recht des Auftraggebers, Änderungen anzuordnen, wobei auch die Vergütung für die geänderte Leistung dem Grunde nach geregelt ist. Neu geregelt sind auch die Zustandsfeststellung bei Verweigerung der Abnahme, die Prüfbarkeit der Rechnungen und die Schriftform für die Kündigung.

Der praktische Fall: Streit im Anlagenbau

Rechtsanwalt Dr. Michael Neupert, KÜMMERLEIN, Simon & Partner Rechtsanwälte mbB, Essen

Anhand eines konkreten Rohrleitungsprojekts geht es um die Fallstricke, die zu einem Rechtsstreit führen können. So wird erkennbar, welche Schwierigkeiten bei Bauverträgen auftreten können.

Das neue BGB – Fokus: Nachtragsforderungen im Rohrleitungsbau

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Fligg, Anwaltspartnerschaft von Appen,
Prof. Dr. Fischer, Prof. Schonebeck mbB, Oldenburg

Der Vortrag befasst sich mit der Erläuterung der „neuen“ Regelungen der gesetzlichen Vergütungsanpassung infolge einer Anordnung des Bestellers bei Vorliegen eines BGB Bauvertrages gemäß §§ 650 b, c BGB. Die Regelungen gemäß §§ 650 b, c BGB ähnlich der bekannten und seit langen bestehenden VOB – Regelungen wurden zum 01.01.2018 in das BGB aufgenommen.

Moderator: Prof. Dipl.-Ing. Thomas Wegener,
Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Studienort Oldenburg