Vortragsblock 11

Praxiserfahrungen aus der Vielfalt der Sanierungstechniken

Donnerstag, 08.02.2018, 13.30–15.00 Uhr, Raum I 13

Großprofilsanierung in Frankfurt am Main - Erfahrungsbericht

Dipl.-Ing. Amel Kurtović, Kocks Consult GmbH, Frankfurt

Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main, ein Eigenbetrieb der Stadt Frankfurt am Main, betreibt ein flächendeckendes öffentliches Kanalnetzt von ca. 1.600 km Länge. Die ersten Entwässerungsleitungen wurden im Jahr 1867 gebaut, die erste städtische Kläranalage wurde im Jahr 1887 in Betrieb genommen. Rund 70 % der Kanäle weisen einen kreisförmigen Querschnitt auf, die Kanaldurchmesser haben eine Spannweite von 23 cm Durchmesser bis zu Abmessungen von 6,25 m Breite und 3 m Höhe.
Im Vortrag werden einige Großprofilsanierungen innerhalb des Frankfurter Kanalnetzes vorgestellt. Die sich bei diesen Sanierungen ergebenden technischen Fragestellungen waren unterschiedlichster Art, sodass jede der vorgestellten Sanierungen eine auf die spezifischen Randbedingungen abgestimmte Lösung darstellt.

Sichere Umsetzung innovativer Bauweisen am Beispiel der GELSENWASSER-Schutzrohrverfahren

Dipl.-Ing. Uwe Trockels, GELSENWASSER AG, Gelsenkirchen

Um Versorgungsleitungen zu erneuern bzw. zu sanieren werden bei der GELSENWASSER AG nach Möglichkeit grabenlose Rohrverlegetechniken bevorzugt. Ein wirtschaftlich günstiges und technisch sicheres Verfahren ist das sogenannte Schutzrohr-Berstlining. Im Gegensatz zum klassischen Berstlining wird beim Schutzrohr-Berstlining unmittelbar nach dem Bersten lediglich ein dünnwandiges PE-Rohr als Schutzrohr eingezogen. Erst im zweiten Schritt nach Abschluss des Berstverfahrens wird dann in dieses Mantelrohr das eigentliche PE-Produktenrohr im bewährten Rohreinzugsverfahren eingebracht.

Erfahrungen mit Schlauchliner-Sanierungen in den Niederlanden

Sebastiaan Luimes, B.Sc., IKT Nederland, Arnhem, Niederlande

Moderator: Dipl.-Ing. Jürgen Kramp,
öffentlich bestellter u. vereidigter Sachverständiger der IHK Karlsruhe, Hügelsheim